fit & munter

Action im Kletterwald

Die Parcours sind teilweise nichts für schwache NervenWer hat als Kind nicht gerne und oft in den Bäumen rumgehangen oder ist auf alles geklettert, was sich nicht schnell genug wegbewegen konnte 😉 Tja, zu meiner Kinderzeit war dies noch gang und gäbe, da keine Playstation oder Compi uns die Zeit wegstahlen.

Am vergangenen Pfingstwochenende konnte ich als alter Hase wieder einmal so richtig rumklettern – wenn auch dieses mal weit weniger gefährlich als früher. Besser gesichert, in einer tollen Umgebung und begleitet von meinem ältesten Sohn sowie meinem Göttibueb; und eines sei hier gleich vorweggenommen: “es hat wahnsinnig Spass gemacht!”.

Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass ich eigentlich unter Höhenangst leide und die diversen Kletterpartien in den Wipfeln der Bäume haben mir zeitweise doch einen leichten Knieschlotterie verpasst. Nichtsdestotrotz, was mich nicht umbringt, macht mich hart und gilt gleichzeitig noch als heilende Therapie gegen den Höhenkoller.

In der Nähe von Basel, genauer in Lörrach-Stetten, in unserem Nachbarkanton Deutschland, befindet sich nun schon über ein Jahr der Erlebniskletterwald (Steinenweg 42, 79540 Lörrach – in Lörrach Richtung Jugendherberge fahren!) – dort lässt es sich nach einer kurzen Einführungslektion vortrefflich in den Bäumen klettern. Ob normale Kletteraktion, Kidsparcours oder der neue Seilrutschenparcours, immer ist man mit mindestens zwei Karabinerhaken bestens gesichert und bei normalen Verhalten kann eigentlich kaum was passieren.

Die Helme sind vermutlich weniger gegen ein mögliches Kopfstossen bei einem Absturz gedacht, als für die zahlreichen Scheuerkontakte mit dem Stahlseil oder den vielen Schrauben/Muttern. Der Gurt zwickt zwar gelegentlich in die Ei.., ähm in den Unterleib, was aber jedesmal zu Heiterkeit und prahlerischen Sprüchen bei der Jungmannschaft führte.

Die Routen bzw. Parcours genannt bewegen sich vom sehr einfachen Starter Parcour (mit 1 – 2m Höhe) zum Spinnennetz, wo es schon deutlich anspruchsvoller wird (3 – 8m Höhe) und es spätestens bei den “Reifen” gehörig Muffensausen gibt. Beendet werden die Parcours jeweils mit einer mehr oder weniger weiten und rasanten Abfahrt am Seil.

Die Seilrutschbahn macht einen heiden Spass

Der Flying Fox Parcour hat sich eindeutig zum Lieblingsspielplatz meiner Jungs gemausert. Über mehrere Stationen kann man eine rasante Seilfahrt quer durch den Wald geniessen.

Generell lässt sich sagen, dass sich Kinder hier in ihrem Element bewegen und eigentlich nur durch ihr Körpergrösse gelegentlich an ihr Grenzen stossen, diese jedoch meistens mit viel Geschick und Improvisationstalent umschifft werden. Bei den Erwachsenen ist es genau umgekehrt: Dank ihrer Grösse finden sie jederzeit den optimalen Tritt, jedoch liegt der Schwerpunkt höher und daher müssen sie auch mehr Verrenkungen in Kauf nehmen. Zudem liegen die Übung im Gehölze meistens schon etliche Jahre zurück.

Tipp: für einen ersten Besuch anerbietet sich die günstige Happy Hour, jeweils 1,5 Std. vor Schluss. Da bekommt man für die Hälfte des Preises sämtliche Parcours für 1,5 Std. zur Verfügung und in der Regel reicht dies vollkommen.

Fazit: Ihre Kids werden begeistert sein und Erwachsene vermutlich auch – unbedingt ausprobieren!

SEO-Fazit:
In vielerlei Hinsicht ist diese Webseite ein Paradebeispiel für schlecht gemacht Seiten in Bezug auf Suchmaschinen: www.erlebniskletterwald.de wird zumindest von google.ch aus überhaupt nicht gefunden bzw. nur, wenn man ziemlich genaue Suchbegriffe verwendet. Nur, somit generiert man natürlich keine neuen Kunden, sondern hilft nur diesen, welche den Ort ja schon kennen.

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