fit & munter: Mein Blog über Joggen, Marathon, Ausflüge, Städtereisen, mit Kind & Kegel und was mich sonst noch bewegt

«Laufstrecke» Hörnli (Basel) nach Allschwil über Johanniterbrücke

  • Strecke: zw. 8.2 km bis 9.3 km, wenig Steigungen
  • Aufwand: Strecke benötigt ca. 1 gemütliche Stunde
  • Highlight: bei schönem Wetter rivieramässiges Feeling entlang am Rhein

Was ist das für ein traumhaftes Wetter heute (so hat schon einmal ein Post von mir angefangen). Die Sonne scheint vom Himmel, die Vöglein, ähm und so … und es ist tatsächlich auf einen Schlag Frühling geworden. Satte 13˚ bis 16 ˚ Grad zeigen die verschiedenen Leuchttafeln an. Einmal mehr lag es auf der Hand, die Mittagspause an die frische Luft zu verlegen und die Laufschuhe zu schnüren.

Dieses mal führte mich die Strecke vom Hörnli-Basel am Rhein entlang bis zur Johanniterbrücke. Über die Mittagszeit ist dort einiges los. Zahlreiche Jogger und -innen mischen sich mit den Hündelern und den Mittags-Sandwich-auf-der-Parkbank-Essern an der Promenade.

Zwei Wege führen zur Johanniterbrücke. Wie schon erwähnt der direkte Weg auf der Kleinbaslerseite oder als Alternative, mit ca. 1.1 km Umweg, über die Kraftwerksinsel Birsfelden, am Grossbasel-Rheinufer entlang bis zur Wettsteinbrücke.

Hier meine 9.3 km Variante:

  1. Start am Eingang Hörnli, Hörnliallee (Bushaltestelle)
  2. Über den Bettingerweg in die Grenzacherstrasse
  3. Bei der Kraftwerksbrücke links über die Brücke (Holzapfelweg)
  4. Nach der Schleuse rechts ab dem Rhein entlang
  5. Über die Birs via Birs-Steg
  6. Am Sankt-Alban-Rheinweg entlang; schönere Variante direkt am schmalen Rheinuferweg
  7. Vor der Wettsteinbrücke links die Treppe hoch (Mini Intervall-Training)
  8. Oben angekommen über die Wettsteinbrücke zurück ins Kleinbasel
  9. Am Kleinbasler-Ufer entlang an der Mittleren Rheinbrücke vorbei bis zur Johanniterbrücke und dort die Treppe hoch (2. Mini Intervall-Training) ;-)
  10. Über die Johanniterbrücke ins Grossbasel und rechts in die St. Johanns-Vorstadt
  11. Am St. Johanns-Tor links in den St. Johanns-Ring (jetzt wird’s zum ersten mal etwas anstrengend) hoch bis zum Burgfelderplatz
  12. Der Burgfelderstrasse entlang bis zum Kannenfeldpark
  13. … und ab hier gibt es unzählige Wege durch das Quartier «Bachletten» bis nach Allschwil – such Dir einen aus

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41. Waldlauf Basel

  • Organisation: für solch einen kleinen Anlass hat alles tiptop funktioniert
  • Streckenführung: 2 Runden à 5 km im Hardwald
  • Profil der Strecke: Waldweg, kaum Steigung
  • Flair: Veranstaltung ist sehr übersichtlich und familiär

Wer hätte das gedacht: noch kurz vor dem Wochenende hat’s nochmals auf Basel niedergeschneit, als gäbe es nie mehr Schnee und jetzt, keine 10 Minuten vor dem Start des 41. Waldlauf Basels, scheint die Sonne und vermittelt Frühling und gefühlte 10 Grad.

Vom Waldlauf Basel hatte ich vorher noch nie was gehört. Da ich den «swiss athletics Lauf Guide 2010» aufmerksam durchgelesen habe, ist mir dieses mal bei der Suche nach «Helsana Trophy» Läufen auch dieser Anlass aufgefallen.

Am Start befanden sich geschätzte 100 Nasen und Frauen wie Männer jeglichen Alters begannen gleichzeitig, den mit Schneematsch aufgeweichten Waldweg zu bodigen. Schnell zog sich das Feld in die Länge und gegen 2/3 der ersten Runde überholten uns schon die Ambitionierten. Natürlich war ich ab der zweiten Runde viel zu warm angezogen (der übliche Fehler) und dampfte zum Schluss wie eine Lokomotive. Im Ziel gabs einen warmen Empfang und warmen Tee. Bekanntschaften kann man in diesem familiären Rahmen ebenfalls bestens beginnen. Überhaupt war alles sehr entspannt.

Fazit: für alle, die in der Region wohnen, ein idealer Einstieg zur Lauf-Saison.

Links:

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Mariastein Metzerlenchrüz Blauen-Kammweg

«Aufstieg zum Metzerlenchrüz»

(Bild: «Aufstieg zum Metzerlenchrüz»)

Intro:
Endlich finde ich mal wieder Zeit, meinem verwaisten Blog ein paar Zeilen anzugedeien. Die letzten paar Wochen hatte ich entweder keine Lust oder keine Zeit, weil ich von verschiedenster Seite in Beschlag genommen worden bin. Sämtliche SEO-Projekte sind mehr oder minder abgeschlossen und das kuriosiste war, dass ich meinem besten Kunden den Traffic sogar reduzieren musste, also quasi Anti-SEO, da er zu viele Anfragen erhält. Dies ist in dem Sinne verständlich, dass Business und Privatleben, also die viel zitierte «Life-Work-Balance», meinem Kunden sehr wichtig ist. Bravo ..
.

Nun zur heutigen Wanderung: spontaner Sonnenschein hat mich nach gestrigem plötzlichen Schneefall des morgens überrascht und so packte ich meinen Hund unter den Arm und entschloss ebenso spontan, von Mariastein aus irgendwie den Blauen hoch zu tigern (der Hügelrücken des Blauen ragt als eine der hintersten Juraketten empor und trennt das Laufental vom Leymental). Gesagt getan, flugs Richtung Mariastein und dort bei der wunderschönen Jugendherberge Burg Rotberg das Auto abgestellt.

Direkt von dieser Parkmöglichkeit aus geht der Wanderweg hoch Richtung Metzerlenchrüz und die ersten paar Meter haben es in sich. Leicht untrainiert nach diesem langen Winter fährt einem der relativ steile Anstieg doch recht in die Gesässbacken. Erschwerend kam noch dazu, dass sich alles im schönsten weiss präsentierte und somit das Vorankommen erschwerte. Je nach Kondition erreicht man das Metzerlenchrüz nach guten 30 bis 45 Minuten Aufstieg. Und Chrüz bzw. Kreuz ist hier nicht untertrieben: man hat von hier aus vier Möglichkeiten, seinen Weg fortzufahren. 1. man geht nach links Richtung Aesch, 2. geradeaus und somit runter zum Dorf Blauen, wo man sich vorzüglich verköstigen kann, 3. nach Rechts Richtung Laufen und 4. wieder zurück, weil mann/frau schon die Nase voll hat ;-)

Meine Nase war noch längst nicht voll, ich war eben erst so richtig warm geworden. Zudem war, wie anfangs schon erwähnt, prächtiges Wetter und meine «zu Berg gehen-Kondition» muss auf Fordermann getrieben werden, sonst wird meine Begehung des Haleakala Vulkans auf Maui diesen Sommer ein Fiasko.

Der Tipp von einem anderen Hündeler unterwegs: am Metzerlenchrüz Richtung Laufen über den «Blauen-Kammweg» einschlagen und die erste Möglichkeit den Weg rechts hoch nehmen. Unterwegs hätte man eine tolle Aussicht ins Elsass und bis in die Vogesen. Gesagt, getan … die Aussicht war wirklich phänomenal und selbstverständlich habe ich meinen neuen Fotoapparat «Casio Exilim EX FC-100» zu Hause vergessen. Also musste meine betagte Nokia 6555 Handy-Kamera ihren Dienst verrichten. Naja, für Webbilder und diesen Blog reicht es allemal.

Bis zu diesem Aussichtspunkt ist man dann schon gute 90 Minuten unterwegs. Weiter könnte man Richtung Röschenz/Laufen wandern bzw. hier wäre man dann auf dem «Jurahöhenweg Basel – Genf» und könnte sich demnach ziemlich vertun.

(Bild: «Seltener Schnee-Tiger? Yeti? Oder sogar unbewilligtes Jack Wolfskin-Logo?»)

Für mich war hier Schluss, denn ich war weder für Pique-Nique noch für die klamme Kälte ausgerüstet und musste den gesamten Weg wieder zurück. Im Schnee zeichneten sich übrigens zahlreiche Tierspuren ab und dies kam meinem Hobby, Tierspuren mit einer 100%igen Genauigkeit zu erkennen, sehr entgegen. Ob es das scheue Merinoschaf, die schwer zu findente grüne Baumpython oder sogar eine Dampfschiffente war (hey, die gibt’s wirklich!), alle hinterliessen ihre Spuren im Schnee und nichts entging meinem gut geschulten Adlerauge. Nur bei der letzten Spur kam ich in leichte Zweifel. Hat hier ein Sibirischer Schneetiger meinen Weg gekreuzt oder war es sogar der vielbeschworene Yeti? Ich kann es abschliessend leider nicht sagen und die Wahrheit wird vermutlich für immer unter dem Deckmantel des Schnees verborgen bleiben. Weiter »

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Meine letzten Jogging-Trainingseinheiten


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«Laufstrecke» Allschwil-Dreirosenbrücke-Zoll-Friedlingen-Hunigue-retour

  • Strecke: ca. 11 km, kaum Steigungen
  • Bei Sonnenschein schöne, bei schlecht Wetter triste Industriekulisse
  • Drei Länder innerhalb einer Laufstrecke
  • Highlight: bei Sonnenschein wunderschöne Aussicht, auch mit Blick in den Schwarzwald

Laufstrecke-Allschwil-Weil-Hunigue-retourWas war das für ein traumhaftes Wetter am Donnerstag; und dies an einem 29. Oktober 2009 – die Sonne schien, es war angenehm warm und blauer Himmel erstrahlte über allem und was liegt da näher, als die Mittagspause an die frische Luft zu verlegen und die Laufschuhe zu schnüren.

Angeregt durch Gabor Szirt’s Artikel im Baslerstab vom 18. August «Laufen steigert mein Wohlbefinden» wollte ich dieses Mal ebenso am Rhein entlang laufen und wurde auch nicht enttäuscht.

Links:

Hier meine 11 km Variante:

  1. Start in Allschwil, Buschweilerstrasse
  2. Über Kannenfeldplatz, Mülhauserstrasse runter zur Dreirosenbrücke
  3. Am Rhein entlang Richtung Kleinhüningen
  4. Durch die Dorfstrasse, vorbei an der Pfarrkirche
  5. Über die Brücke zum Zoll Friedlingen
  6. Links nach dem Marktkauf über die neue Dreiländerbrücke
  7. Auf französischem Boden alles dem Rhein entlang bis zur Rue des Trois Frontière
  8. In die Ave de Bâle und dem Schild Basel/Bâle folgen bis zur Grenze
  9. Nach der Grenze dem Tram entlang und nach ca. 500 m rechts in die Hüningerstrasse
  10. Am Kreisel Luzernring angekommen entweder hoch über die Brücke oder untendurch die neue Entenweidstrasse hoch zum Kannenfeldplatz
  11. Ab hier (mehr oder weniger) die gleiche Strecke zurück zum Start

Dreilaenderbruecke


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